19./20.10.2012 Vernissage von MINNA

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In der Ausstellung von Jen Repin, Jahrgang 85, Ost-Berlin, Urenkelin Ilya Repins, zeigt die Malerin und Fotografin erstmals seit drei Jahren ihre Arbeitsergebnisse.

Nach Beendigung ihrer Ausbildung im Sozialen Bereich, gab sie Ihr Leben in Berlin, ihre Wohnung, den Kontakt zur Familie, komplett auf.Repin verliess im April 2010 das Land und machte sich auf dem Landweg nach Istanbul sowie in den Süden der Türkei auf.

Auf der Flucht vor sich selbst und ihrer eigenen Geschichte, lebte sie mittelos aber nicht unerfüllt ein paar Monate in Istanbul, bis sie ihre Schatten einholten.Zurück in Berlin im Winter 2010, gestaltete sich die Wohnungssuche sehr schwierig.Im Frühjahr 2011 bewohnte sie in Ihrem Atelier die alte Brauerei in der Landsberer Allee, welche durch ein Immobilienunternehmen verkauft und durch den Vermieter in seiner Nutzung derart sabotiert wurde, das sie samt fast 100 weiteren Künstlern mit denen eine sehr intensive Zeit und Wirken möglich waren, das Haus räumen musste.

Das letzte Jahr wohnte sie dank helfenden guten Menschen an ihrer seite hier und dort, bis die Kräfte sie nicht nur verliessen sondern andere Kräfte an ihr zerrten.Die junge Frau die Zeit ihres Lebens in der Malerei, Fotografie und Musik tätig und erfüllt war, hat nach schwerer Krise und Auseinandersetzung mit einem tiefliegenden Trauma und dessen enormen Auswirken auf Ihr Leben und Fühlen, nach fast einem Jahr ohne Pinselstrich, zurück zur Malerei und zu Ihrer selbst gefunden und lässt uns durch ihren Weg erkennbar in der Entwicklung ihrer Arbeiten sehen, dass Berg und Tal, Mariannengraben und Mond, zusammen gehören und sich Leben nennen, welches es zu erkämpfen gilt.

Die Vernissage ist eine Danksagung, an die WegbegleiterInnen und GefährtInnen in den letzten drei Jahren , ein Dank an liebe, aufrichtige Menschen, deren offne Hand in ihrer Konsequenz zum aufrechtem Blick und tiefer Kraft, zur kreativen, expressiven Hand Repins wurden.

WWW: http://minnaberlin.blogspot.de/?view=classic